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S C H A L L Z E I C H E N |
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Holz, Beton, Salz – Säulen, Brücken, durchbrochene Wände und Decken – das Salzlager der Alten Saline in Hallein ist ein vielschichtiger Raum. Das Kunstwerk SCHALLZEICHEN verleiht dem Raum Stimmen, die mit den BesucherInnen in Beziehung zu treten. Die mit dem Salzburger Landespreis für Medienkunst 2009 ausgezeichnete interaktive Soundinstallation wird am 17.9. 2010 um 20 Uhr im Salzlager der Alten Saline auf der Halleiner Pernerinsel eröffnet. Vom 18. bis zum 26.9. kann sie dort besucht und gehört werden. Das ortsspezifische Werk wurde für die Alte Saline und das Medienkunstfestival Schmiede konzipiert. Die Alte Saline ist ein historischer Arbeitsplatz, der heute Gestaltern verschiedener Künste Werkstatt und Bühne ist. Das Salzlager ist ein sich nach oben und außen vielfach offnender Ort. Er wirkt wie eine multidimensionale Passage in der Architektur des Bauwerks. Dennoch ist der Raum durch das niedrige Holz heimelig und bildet wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke über das Salz. Das Medien- und Musikkunstfestival Schmiede schafft Raum für kollaboratives Arbeiten und Experimentieren. In dieser Zeit ist das Salzlager eine soziale wie architektonische Drehscheibe. SCHALLZEICHEN lässt diesen speziellen Ort sprechen. Raumelemente werden zu Klangträgern. Nonverbale Stimmobjekte machen die Beziehung zwischen BetrachterIn und Raum sinnlich erfahrbar. So reagiert der Raum auf Präsenz und Bewegungen von Menschen im Salzlager. Das Auge der Betrachterin sieht den gegebenen Raum, das Ohr hört die künstlerische Inszenierung und der Mensch selbst wird zum Bezugspunkt des Werks: SCHALLZEICHEN ist eine interaktive Skulptur, die mit körperloser Stimme spatiale Dimensionen erforscht. "Noise – your lovers voice, a factory floor, the television news – is ripe with meaning and content distinguishable from the meaning and content of musical expression. It is this content that constitutes any possibility of an art of sound." (Dan Lander: Sound by Artists) |
SCHALLZEICHEN 18.9. – 26.9. 2010 Eröffnung
ausgezeichnet mit dem gezeigt im Rahmen der
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